Samstag, 10. Dezember 2016

Winterlicher Kirsch-Kranz mit Zimt und Schokostückchen + Mini-DIY

Zimt, Zimt und nochmals Zimt. Oh und hab ich schon Zimt gesagt? 😄 (Seit wann gibt es eigentlich bei Blogger diese coolen neuen Sonderzeichen? Ich glaube, ich blogge mitlerweile wirklich viel zu selten, ich bekomme gar nichts mehr mit...)


Aber zurück zum Thema, das war, falls ihr es vergessen haben solltet ZIMT 󠀷💛 (Und wieder so ein tolles Emoji). ⁣⁦⁠󠁯Ich mache morgens immer eine Prise Zimt (aber nur den guten Ceylon-Zimt!) in mein Müsli, mische ihn mit Zucker und streue etwas von der Mischung morgens auf den Milchschaum in meinem Kaffee. Ja, man könnte wohl sagen, ich starte zimtig in den Tag. Umso besser, dass das heutige Lets Cook Together unter dem Motto zimtige Wintergrüße steht.


Und damit auch ihr einen zimtigen Nachmittag mit einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Tee verbringen könnt, habe ich euch das Rezept für einen meiner liebsten Winterkuchen mitgebracht. Ich liebe die Kombination aus Kirschen, Zimt und dunkler Schokolade. Das klingt doch schon beim lesen herrlich nach Kuschelsocken, einem knisternden Kaminfeuer und Weihnachtsvorfreude, oder nicht?

Falls ihr ebenfalls gerne Zimt mögt, hätte ich da noch das eine oder andere Rezept für euch. Gerade jetzt im Winter, solltet ihr euch auf keinen Fall meinen warmen Frühstücks-Couscous alá Bratapfel entgehen lassen und auch die andere Variante Couscous mit Pflaume-Zimt ist sehr fein. Man munkelt, die beiden Rezepte wären auch noch vegan - aber schaut am besten selbst.


Richtig, richtig gut ist die heiße Blutorangenschokolade mit - ihr ahnt es bereits - einer Zimtstange!
Ebenfalls toll an kalten Wintertagen zum Hände wärmen ist der Kirsch-Orangen-Punsch (ohne Alkohol).

Ihr steht auf gesunde Cookies für die ihr nur fünf Zutaten benötigt und von denen eine Zimt lautet? Dann sind die veganen Bananen-Cookies genau das richtige Rezept für euch!


Was bei mir in der Vorweihnachtszeit nie fehlen darf, sind gebrannte Mandeln mit Zimt. Damit kann man auch richtig tolle Schokoladentafeln zum Verschenken machen. Einfach Zartbitterschokolade mit etwas Zimt schmelzen, in Förmchen gießen, mit gebrannten Mandeln bestreuen und im Kühlschrank fest werden lassen. Das schmeckt so lecker.

So ich glaube, das waren jetzt erst mal genug Rezepte mit Zimt, um meine Liebe zu diesem Gewürz zu untermalen. Es gibt natürlich noch ein paar mehr Rezepte auf dem Blog, aber diese hier sind meine liebsten.


Und nun kommen wir endlich zu dem Rezept für den Kirschkranz mit Schokostückchen. Falls ihr keine solche Kranz-Backform daheim habt, geht auch eine ganz normale Springform, diese sollte dann aber nur 24 cm Durchmesser haben.

Zutaten für einen winterlichen Kirsch-Kranz mit Zimt und Schokostückchen:

200 g weiche Butter
160 g Zucker
4 Eier
150 g (Dinkel-) Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Backpulver
1-2 TL Zimt (je nachdem, wie groß eure Liebe für dieses Gewürz ist)
1/2 TL gemahlene Bourbon-Vanille
1 Prise Salz
100 g Zartbitterschokoladentröpfchen
300 g Sauerkirschen (aus dem Glas; abgetropft)
etwas Puderzucker zum Bestäuben


Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Butter schaumig schlagen, dann nach und nach je ein Ei und etwas Zucker hinzufügen und verrühren, bis alle Eier und der Zucker aufgebraucht sind.
Mehl, Haselnüsse, Backpulver, Zimt, Vanille, Salz zur Butter-Ei-Masse hinzufügen und zu einem Teig verrühren. Zum Schluss vorsichtig die Schokotröpfchen und die Sauerkirschen unterheben.
Die Backform mit Butter einfetten, den Teig hineingießen und glattstreichen.
Im Ofen ca. 30-35 Minuten backen (Stäbchenprobe!).
Den fertigen Kranz auskühlen lassen, vorsichtig aus der Form stürzen und mit etwas Puderzucker bestreuen.


Und hier nun noch das im Titel versprochene Mini-DIY: Einfach etwas Washi Tape um ein Teelicht drumherum kleben und fertig sind wunderschöne, individuelle Teelichter, die sich super zum Verschenken oder zum eigene Vier-Wände verschönern eignen.

Donnerstag, 10. November 2016

One Pot Pasta mit getrockneten Tomaten, Salbei und Schafskäse

Heute ist mal wieder der 10. des Monats und das bedeutet Lets Cook Together. Ina hat uns dieses mal gebeten unser liebstes Pastagericht zu servieren und das hier ist meines: One Pot Pasta mit getrockneten Tomaten, Salbei und Schafskäse.

Das ist richtiges Soulfood und perfekt für die Jahreszeit. Ihr solltet euch nach Feierabend unbedingt eine Schüssel davon gönnen. Geht super schnell und schmeckt lecker würzig und cremig zugleich.


Ein weiteres Pasta Herzensgericht von mir sind die Spaghetti mit vegetarischer Linsen-Bolognese und Appenzeller. Hätte ich das Rezept nicht schon mal verbloggt, wäre es spätestens heute für Inas Event fällig gewesen. Das gleiche gilt für die Pasta mit Avocadocremesauce und Pinienkernen die übrigens vegan ist.


Zutaten für 3 Portionen One Pot Pasta mit getrockneten Tomaten, Salbei und Schafskäse:

300 g Fussili (oder jede andere Nudelsorte)
400 g gestückelte Tomaten (aus der Dose)
500 ml Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
6-8 getrocknete Tomaten in Öl (aus dem Glas)
1-2 TL getrockneter Salbei
Pfeffer
100 g Schafskäse (Alternativ: Feta)


Die Knoblauchzehe kleinhacken und zusammen mit den Fussili, den gestückelten Tomaten und der Gemüsebrühe in einen Topf geben und alles zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze ohne Deckel ca. 10-12 Minuten weiterköcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dabei gelegentlich umrühren.

Die getrockneten Tomaten in Scheiben schneiden und ca. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit zur One Pot Pasta geben. Salbei und Pfeffer hinzugeben und abschmecken.

Die fertige Pasta auf Tellern verteilen und mit zerbröseltem Schafskäse servieren.


Und weil schon bald der erste Advent ist, möchte ich euch noch auf mein kleines Advents-DIY aus Pappbechern hinweisen. Weiß mit goldenen Sternchen sieht eigentlich immer schick aus und es ist auch genügend Platz, um dort drin ein paar hübsche Kleinigkeiten für eure Liebsten zu verstecken.

Montag, 26. September 2016

Kürbissuppe mit Salbei und Feta

Heute gibt es das versprochene Kürbissüppchen Rezept für euch mit Feta und Salbei. Ich muss ja gestehen, dass ich bis letztes Jahr nie etwas mit Salbei gekocht habe. Ein riesen Versäumnis meinerseits. Ihr müsst nur allein mal Gnocchi mit Salbeibutter probieren. So köstlich!
Diesmal hat es der Salbei in meine Kürbissuppe geschafft. Die mit wenigen Zutaten daherkommt und gänzlich unkompliziert in der Zubereitung ist. Und habe ich schon erwähnt, dass noch Fetastückchen in der Suppe sind? Damit muss es ja auf jeden Fall schmecken! ;)


Liebt ihr Kürbisse auch so sehr wie ich, dass ihr sie im Herbst mindestens einmal in der Woche zubereitet? Falls ja, dann schaut euch mal mein Kürbissuppenrezept mit Kokosmilch und Curry an. Falls eure Antwort nein lautet, dann solltet ihr das schleunigst ändern. Am besten fangt ihr gleich mal mit diesem Rezept an.


Zutaten für 4 Portionen Kürbissuppe mit Feta und Salbei:

800 g Hokkaidokürbis (entkernt)
800 ml Gemüsebrühe
1-2 TL getrockneter Salbei
150 g Feta
Pfeffer 


Den Hokkaido-Kürbis entkernen und in grobe Würfel schneiden. Diese in einen Topf geben, mit der Gemüsebrühe übergießen und ca. 15 Minuten lang köcheln, bis der Kürbis weich ist. Diesen dann mit einem Pürierstab oder im Mixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Suppe mit Salbei und Pfeffer abschmecken. Auf Teller verteilen und mit zerbröseltem Feta garniert servieren.


Und noch eine andere große Rezeptempfehlung mit Kürbis, diesmal aber in Süß. Habt ihr schon mal einen Pumpkin Cheesecake gemacht? Ich bis letztes Jahr auch nicht und da hatte ich wirklich was verpasst! Der ist ja sowas von cremig und zimtig und einfach nur guuut. Er eignet sich übrigens auch super für Halloween, falls ihr da noch auf der Suche nach einem passenden Rezept seid. ;-)

Montag, 19. September 2016

{Heimatverliebt} Regensburg - Meine Lieblingsplätze

Ihr erinnert euch sicher noch an meine große Liebe zur Stadt Regensburg. Oft genug habe ich von dem besonderen Flair geschwärmt. Ganz besonders mag ich die Stadt im Frühling. Die Kombination aus Blüten und Altbaufassaden ist einzigartig. Davon überzeugen könnt ihr euch hier.

Heute geht es allerdings nicht um die Frühlingsatmosphäre, sondern ich möchte euch ein paar meiner liebsten Plätze zeigen. Anlass ist das Projekt Heimatverliebt von Wonderblue und ja, Regensburg ist für mich in den drei Studentenjahren zu einer Art Heimat für mich geworden. Ich habe mich von Anfang an mit der Stadt viel mehr verbunden gefühlt, als mit der Kleinstadt in der ich aufgewachsen bin (ich bin einfach ein Großstadtliebhaber und Regensburg hat die perfekte Größe - nicht zu groß und nicht zu klein).


Wenn man in Regensburg zu Besuch ist, führt eigentlich kein Weg an der Steinernen Brücke vorbei (die zu meinem Leidwesen, seitdem ich in dieser Stadt studiere restauriert wird, also seit inzwischen über drei Jahren! So gemein! Deshalb gibt es auch kein Foto von der Brücke, sondern Aufnahmen, die AUF der Brücke entstanden sind.)

Zum einen habt ihr einen wunderbaren Blick auf den Dom und der ist beinahe unbezahlbar (haha, weil nämlich Wohnungen mit Domblick tatsächlich nahezu unbezahlbar sind). Also genießt diese kostbare Aussicht.


Auch die nächsten beiden Fotos wurden von der Steinernen Brücke aus aufgenommen und zeigen zum einen sehr schön die Strudel, die sich in der Donau befinden und zum anderen die Stadtansicht, wo man sich auch sehr schön einfach ans Ufer setzen und den Sonnenuntergang genießen kann.


Leckere Cupcakes gibt es in der Cupcakery, nahe dem Dom. Die sind wirklich sehr zu empfehlen!


Meine absolute Lieblingsgasse in Regensburg ist die Heiliggeistgasse. Ich weiß nicht genau weshalb, aber ich finde die Kombination aus der engen Gasse, den Straßenlaternen und Hausfassaden hat das gewisse etwas. Hier wird das Mittelalter beinahe greifbar, während man durch die Gasse hindurchschlendert.




Hier findet ihr noch mal alle Infos zu dem Projekt Heimatverliebt. Ich bin gespannt, eure Herzensstädte kennenzulernen.

http://www.wonderblue-blog.com/2016/07/projekt-heimatverliebt-braucht-dich.html

Montag, 12. September 2016

Ziegenkäse-Feigen Quiche - eine herbstliche Tarte mit Rosmarin

 Langsam wird es herbstlich. Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Die ersten Hokkaido-Kürbisse wurden bei mir bereits zu Suppe verarbeitet, ein Rezept dazu folgt demnächst noch. Heute gibt erst mal Feigen, die für mich auch genauso zum Herbst dazugehören, wie Maronen oder buntes Laub.


Das die Kombination aus frischen Feigen und Ziegenkäse super lecker schmeckt, wissen wir spätestens seit dem Salat mit karamellisierten Feigen.


Zeit, eine neue Variante auszuprobieren, die super einfach ist, schnell geht und perfekt in den Herbst passt. Die Tarte besteht aus Blätterteig, der eine leckere Füllung aus Eiern, Ziegenfrischkäse, Rosmarin und Thymian bekommt. Belegt wird sie mit Ziegencamembert und frischen Feigen.
Das ist Herbstküche at its best, ihr Lieben!


Rezept für eine herbstliche Quiche mit Feigen und Ziegenkäse:

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
4 Eier
150 g Ziegenfrischkäse
1-2 TL Thymian
1-2 TL Rosmarin
Salz, Pfeffer
200 g Ziegencamembert
2 frische Feigen


Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheitzen.

Eine Tarteform fetten und mit dem Blätterteig auslegen. Für die Füllung zuerst die Eier verquirlen, dann den Ziegenfrischkäse dazugeben und solange mit einem Schneebesen verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Mit Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
Ziegencamembert in Scheiben schneiden. Feigen waschen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Füllung über den Blätterteig gießen, dann diese vorsichtig mit dem Ziegenkäse und den Scheiben belegen.

Im Ofen ca. 25-30 Minuten backen.